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Aktueller Vortrag

06.03.2018: Herbert HUSS (Stadl Paura): Ramularia collo-cygni: Der Weg von einem unbedeutenden Parasiten zu einem gefürchteten Krankheitserreger, HS 31.11, Institut für Pflanzenwissenschaften, Bereich Pflanzenphysiologie, Schubertstrasse 51, 17:00 Uhr.  

Ramularia collo-cygni ist ein Gräserparasit, der 1893 erstmals auf Gerste beschrieben wurde. Fast ein Jahrhundert lang blieb dieser Pilz weitgehend unbeachtet, bis in den 1980er Jahren in humideren Lagen Österreichs, Bayerns und der Schweiz plötzlich ein stärkerer Befall auftrat. Seither hat sich R. collo-cygni auf der Gerste in fast ganz Europa ausgebreitet. Auch die Befallsintensität hat zugenommen und zu Ertragseinbußen von ca. 20 % geführt. Die Gersten wurden in der Praxis deshalb mit - bis vor Kurzem - sehr wirksamen Fungiziden behandelt. 2016 traten erstmals Azol- und Carboxamid-resistente Ramularia-Stämme auf, die sich ungewöhnlich rasch ausbreiteten und dadurch den Pflanzenschutz vor eine erhebliche Herausforderung stellen.  In einem 30-jährigen Rückblick werden die Hintergründe beleuchtet, weshalb ein „Schwächeparasit“, für den Ramularia collo-cygni ursprünglich gehalten wurden, zu einem gefährlichen Krankheitserreger werden konnte. Außerdem werden die Besonderheiten der Biologie dieses Pilzes erörtert. 

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