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Aktueller Vortrag

13.03.2018: Stefan DULLINGER (Wien): : Quo vadis, Blümchen? Die Alpenflora im Klimawandel, HS 31.11, Institut für Biologie, Bereich für Pflanzenwissenschaften, Schubertstrasse 51, 17:00 Uhr.  

Der Klimawandel könnte Flora und Vegetation der Alpen langfristig massiv verändern. Zu erwarten ist, dass steigenden Temperaturen Vegetationszonen und die für sie charakteristischen Arten nach oben wandern lassen. Tatsächlich lassen Vergleiche aktueller und historischer Datensätze sowie rezente Monitoring Initiativen erkennen, dass die Areale von Gebirgsarten in Bewegung gekommen sind, dass die Veränderungen umso rasanter ausfallen je stärker die Temperaturen steigen, und dass nicht nur die Ober,- sondern auch die Untergrenzen der Arten in Bewegung geraten. Die aktuellen Klimawandelprognosen lassen annehmen, dass sich diese Trends im Lauf des 21. Jahrhunderts noch deutlich verstärken werden. Ver- und Ausbreitungsmodelle, die diese Trends vorauszusagen versuchen, können aufgrund der Komplexität der involvierten ökologischen Prozesse nur eine ungefähre Vorstellung über den möglichen Verlust der Hochgebirgsflora liefern. Sie weisen aber darauf hin, dass diese Verluste beträchtlich sein könnten, auch wenn sie eventuell erst mit deutlicher zeitlicher Verzögerung in vollem Umfang sichtbar werden. Praktisches Naturschutz-Management hat diese Klimawandel-bedingten Verluste vermutlich nur wenig entgegenzusetzen.

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