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Aktueller Vortrag

16.1.2018: Johannes Rabensteiner (Graz): Über die Maulbeerbäume: Lebende Kulturrelikte in der Landschaft, HS 32.01, Institut für Pflanzenwissenschaften, Bereich Syst. Botanik und Geobotanik, Holteigasse 6, 17:00 Uhr.   

Sie gehören zu den stummen Zeugen längst vergangener Zeiten: die Maulbeerbäume in unserer Kulturlandschaft. Auch wenn sie teilweise schon recht selten geworden sind, kennen viele Leute die eindrucksvollen Bäume mit den im Sommer reifenden Früchten, welche eine gewisse optische Ähnlichkeit mit Brombeeren aufweisen. Die zwei Arten Morus alba („Weiße Maulbeere“) und Morus nigra („Schwarze Maulbeere“), die beide nicht in Mitteleuropa heimisch sind, werden jedoch oft verwechselt, denn nicht die Farbe der Früchte allein determiniert die Artzugehörigkeit. Während die echte schwarze Maulbeere schon seit der Römerzeit bekannt ist und als sehr langsam wachsender Fruchtbaum im Laufe der Jahrhunderte nur eingeschränkte Verbreitung fand, wurde der Anbau der weißen Maulbeere zu verschiedenen Zeiten stark gefördert, um mit ihren Blättern die Raupen des Seidenspinners (Bombyx mori) zu füttern um schließlich die wertvolle Faser Seide zu gewinnen.

In zwei Projekten wird die Geschichte der Maulbeerbäume in Europa beleuchtet, jahrhundertealte dendrologische Relikte aufgespürt und versucht die genetische Vielfalt der beiden Arten in Europa zu erhalten.

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