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Aktueller Vortrag

Dienstag, 21.11.2017

28.11.2017: Karl HÜLBER (Wien): (Mikro-)Evolutive Mechanismen als Anpassung an Gebirgslebensräume, HS 32.01, Institut für Pflanzenwissenschaften, Bereich Syst. Botanik und Geobotanik, Holteigasse 6, 17:00 Uhr.

Gebirgslebensräume sind reich strukturiert, nehmen häufig eine biogeographische Sonderstellung ein und zeichnen sich daher durch eine eigenständige und artenreiche Flora aus. Steile ökologische Gradienten lassen eine Differenzierung innerhalb vieler Arten vermuten. Allerdings ist unser Kenntnisstand der innerartlichen Biodiversitätsmuster begrenzt, obwohl die Alpen die besterforschte Gebirgskette der Welt sind und Gefäßpflanzen zu den bekanntesten Organismengruppen zählen. Anhand von vier multidisziplinären Studien (zu Senecio carniolicus, Heliosperma pusilla, Arabidopsis arenosa und Potentilla puberula) wird eine Reihe von evolutiven Prozessen, wie allopatrische Differenzierung, Polyploidisierung, multiple Entstehung von Ökotypen (parallele Evolution) oder die Entwicklung von pseudogamen Linien, als Ursprung und Treiber der beobachteten Differenzierungsmuster entlang des Höhengradienten identifiziert. Diese Modellsysteme zeigen, dass die tatsächliche Biodiversität in den aktuellen taxonomisch-systematischen Gliederungen zumeist unterschätzt, zum Teil aber auch überbewertet werden.

 

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