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Aktueller Vortrag

12.12.2017: Patrick SCHWAGER (Graz): Die Verwendung von Art-Verbreitungsmodellen (SDM) im Alpine Seed Conservation and Research Network, HS 32.01, Institut für Pflanzenwissenschaften, Bereich Syst. Botanik und Geobotanik, Holteigasse 6, 17:00 Uhr.

Ex-situ Artenschutz stellt eine wesentliche Ergänzung zum in-situ Artenschutz dar. Vor diesem Hintergrund hat der Botanische Garten Graz 2008 die Österreichweit erste Langzeitdiasporenbank für Wildpflanzen angelegt. Seit 2013 besteht die Zusammenarbeit mit der Millennium Seedbank (MSB, Botanical Gardens, Kew) in mehreren internationalen ex-situ Artenschutz-Projekten. Ziel ist es, bis 2020 25 % der globalen Phytodiversität in einem Netzwerk von Samenbanken zu sichern.

Im Alpine Seed Conservation and Research Network hat sich der Botanische Garten Graz seit 2015 verpflichtet, Samen von 100 Alpenpflanzen mit hoher naturschutzfachlicher Bedeutung für den ex-situ Artenschutz zur Verfügung zu stellen. Einige dieser Arten sind besonders selten, andere wiederum weit verbreitet. Dennoch ist es oft schwierig, geeignete Populationen für die Ernte von ausreichend Saatgut zu finden. Am Beispiel von sechs Verbreitungsmodellen alpiner Gefäßpflanzen sollte untersucht werden, ob Art-Verbreitungsmodelle (SDM) bei der Suche nach geeigneten Sammelgebieten hilfreich sein können. Dazu wurden zwei verschiedene und weit verbreitete Modellansätze (GLM, MaxEnt) unter Verwendung vorhandener topo-klimatischer Umweltvariablen verwendet, um (1) zu untersuchen, ob es möglich ist, die aktuelle Verteilung der Arten zu modellieren, und ob die Ergebnisse vergleichbar sind, (2) ob die Modell-Parameter die lokalen Standortbedingungen ausreichend abbilden, (3) um herauszufinden, wie Artverbreitungsmodelle den Sammelerfolg steigern können, sowie (4) ob ein Ansatz empfohlen werden kann.

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